X 17.11.14 Pavlenko & Urbanovich

Tatjana Pavlenko sagt über ihre Beziehung zu Maria Urbanovich:

Uns verbinden die 20 Jahre, die zwischen uns liegen und ein Land, das es nicht mehr gibt.  Das Leben im Exil ist ein ganz besonderes – etwas hinter sich zu lassen, ohne sich umzudrehen erfordert viel Mut und Widerstandsfähigket. Ein Baum bleibt jedoch stehen, nicht wenn er starr wie ein Mauer ist, sondern er verbiegt sich im Wind und weicht ihm aus. So ist unser Spiel, mutig und risikoreich, mit überraschenden Wendungen, denn wir gehen nicht denn sicheren Weg, nein, wir gehen den spannenden.

Die Sonaten von Brahms und Beethoven gehören zu den Klassikern der Kammermusikliteratur.

Wir messen uns da mit großen Namen wie David Oistrakh, Swiatoslav Richter, Isaac Stern, Frida Bauer und vielen anderen, die sich an diese Werke schon heran gewagt hatten. Es schreckt uns nicht ab, im Gegenteil, es fordert uns heraus unseren Klang neu zu erfinden.

 

Ludwig van Beethoven, Violinsonate Nr. 5 F-Dur, Op. 24 „Frühlingssonate“

Johannes Brahms, Violinsonate Nr. 1 G-Dur, Op.78 „Regen-Sonate“

Tatjana Pavlenko

Tatjana Pavlenko

 

Maria Urbanovich

Maria Urbanovich

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 12.50 €

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