X 16.11.14 Pekka Heikkinen

”Auf geht’s”

„Auf geht’s“ ist ein Monolog, der auf den wahren Ereignissen im Leben von Pekka Heikkinen basiert, aber auch künstlerische Wahrheit annimmt. Er erzählt von einem vom Leben verhauten Menschen, einem gelähmten Schauspieler, der nach einem Stillleben von vielen Jahren ins Theater zurückkehrt. Seit fünfzehn Jahren hat er nicht vor Zuschauern auf der Bühne gewesen, aber seit fünfzehn Jahren spielt er – die ganze Zeit und für alle, auch für sich selbst. Die Passion zum Theater jagt ihm zurück auf die Bühne. Die Flucht von Schmerzen und der Ausbruch von einer herumschleichenden Bitterheit ist begonnen. Er gibt nicht auf, ein Lebenshunger wacht auf in ihm. Die Vorstellung hat eine komische und anreizende Natur, ohne die grausame Seite des Lebens zu vergessen. In mehreren Ebenen ersrtickt sie sich von Gedichten und vom Gesang auf einen aufrichtigen und starken Dialog, die der Hauptfigur mit Gott und anderen führt. Er stürmt durch Furcht und Schamgefühl und antwortet dabei vielfältige Fragen, die Menschen einem gelähmten Person stellen pflegen. ”Horche! Denke an das hier. Der Mensch ist. Der Mensch is dein Bild. Nach deinem Ebenbild hast du ihn geschaffen. Schau mal! Hier ist der Mensch! Ist nicht so, ist nicht so gut. Aber ein ganzes Bild. Wenn auch versehrt, ist es ein ganzer Mensch.”

 

Pekka Heikkinen

Pekka Heikkinen

30TageKunst im orangelab

Beginn 19 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 12.50 €

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